Wir verteilen Tüten!

Dank unserer Medienkooperation mit Berufsstart (www.berufsstart.de) können die MARKET TEAM Standorte in den jetzt stattfindenden Orientierungswochen der Erstsemester Einstandstüten verteilen. Vollbepackt mit kleinen Give-Aways sollen die Tüten auch über unseren Verein informieren. Von Rostock bis nach Freiburg werden die Tüten auf dem Campus verteilt.
Wir danken nochmals herzlichst Berufsstart für die Tüten!

Zu Berufsstart: Berufsstart gehört seit Jahren zu den Top5-Stellenmärkten für Akademiker. Als Student und Absolvent kannst du dich hier umfassend über den Start in das Berufsleben, wie den Bewerbungsprozess sowie das Einstiegsgehalt informieren und dich darüber hinaus im Unternehmensbereich über einzelne Firmen detailliert informieren. Nach dem Prinzip „Gefunden werden“ kannst du deine Bewerbung online stellen, damit Unternehmen dich gezielt kontaktieren können. 
Außerdem findest du auf Berufsstart rund 40.000 aktuelle Stellenangebote sowie zahlreiche Termine zu Recruitingveranstaltungen – auf Wunsch auch direkt per Email. Ergänzend stehen dir die Print-Publikationen, Berufsstart Technik, -Wirtschaft, -Trainee und Unternehmen stellen sich vor, zur Verfügung, die seit 50 Jahren Pflichtlektüre für Studenten und Absolventen gehören.

Und hier noch ein weiteres Highlight – das Berufsstart Jobportal:
http://www.jobportale-deutschland.de/market-team/index.php

Stress lass nach!

(von Stefanie Müller, Deutsche Bildung)

Deutsche Studenten stehen immer häufiger unter Strom, besonders seit der Einführung des Bachelor- und Master-Systems. Das hohe Lern- und Prüfungspensum belastet viele, so dass sie nur noch wenig Zeit für Hobbys, Praktika und Auslandssemester haben. Und die meisten müssen zusätzlich noch Zeit für einen Nebenjob abzwacken, damit sie sich das Leben und das Studium überhaupt leisten können.

Nach einer Umfrage des Hochschul-Informations-Systems (HIS), die vom Deutschen Studentenwerk in Auftrag gegeben wurde, löst neben dem Studium selbst auch dessen Finanzierung Stress aus. 41 Prozent der Befragten empfinden ihre finanzielle Situation und die sich daraus ergebenden Anforderungen in einem Nebenjob als besonders belastend. Knapp die Hälfte fühlt sich dadurch sogar im Studium beeinträchtigt und spricht von Symptomen wie Erschöpfung (47 %), psychosomatischen Beschwerden (44 %) und allgemeinen Ängsten (42 %). Sogar von Burn-Out unter Studenten hört man immer wieder.

Geeigneten Finanzierungspartner wählen

Was kann man dagegen unternehmen? Eine Möglichkeit ist, den Nebenjobstress durch einen geeigneten Finanzierungspartner zu lösen. Das ist besonders auch für die Endphase des Studiums oder das Auslandssemester eine Überlegung wert. Wer nicht genug Bafög bekommt, kann dabei auch an eine privatwirtschaftliche Studienfinanzierung denken. Sie lohnt sich auch deshalb, weil das Studium und der daraus resultierende Job in jedem Fall eine nachhaltige Investition in die Zukunft ist. Viele Studenten haben jedoch Sorge vor der Rückzahlung = neuer Stress. Das muss jedoch nicht sein, denn es kommt auf das „wie“ der Rückzahlung an.

Stressreduktion auf zwei Arten

Mit einer Studienförderung aus Studienfonds, wie von der Deutschen Bildung angeboten, wird Stress auf zwei Arten reduziert: Die flexible, am Bedarf orientierte Finanzierung erlaubt ein konzentriertes Studium und die Fokussierung auf alles, was den Studenten wirklich weiterbringt – zum Beispiel auch ehrenamtliches Engagement oder das perfekt passende Praktikum in einer anderen Stadt. Das Förderprogramm WissenPlus, das die Deutsche Bildung als zweite Säule neben der Finanzierung anbietet, wirkt zusätzlich gegen studientypischen Stress: Das Team der Deutschen Bildung hilft Studenten in allen Fragen rund um Studium und Berufseinstieg, unterstützt bei der Organisation von Auslandsaufenthalten, nimmt Unsicherheiten beim Thema Bewerbung und lässt geförderte Studenten dank eines großes Netzwerks frühzeitig Kontakte in die Arbeitswelt knüpfen.

Rückzahlung, die man sich leisten kann

Die Rückzahlung funktioniert am Ende dann ganz anders, als Studenten das von klassischen Studienkrediten kennen. Geförderte Absolventen zahlen die Studienförderung erst dann zurück, wenn sie auch wirklich arbeiten und dabei ein bestimmtes Mindesteinkommen haben. Risikofrei ist die Rückzahlung auch deshalb, weil sie prozentual am Einkommen berechnet wird. Das bietet Sicherheit, auch wenn das Gehalt geringer als erwartet ausfällt. Zahlreiche Schutzmechanismen erlauben es außerdem, die Rückzahlung zu unterbrechen oder nach hinten zu verschieben. Absolut stressfrei.

„Das Studium ist eh nicht so interessant“ – Der neue Bundesvorstand vom MARKET TEAM e.V.

von Beke Detlefsen (Rostock)

MARKET TEAM – Verein zur Förderung der Berufsausbildung e. V. hat seinen neuen Bundesvorstand gewählt. Ab September 2013 werden Björn, Marie und Nana die Fäden im Netzwerk einer der größten interdisziplinären Studenteninitiativen ziehen und nach ihren Vorstellungen mitbestimmen. Während es für Björn und Nana schon eine fast natürliche Entwicklung war, mehr und mehr Verantwortung zu übernehmen und letztendlich eben auch bundesweit aktiv zu werden, dachte Marie bei ihrem ersten Zusammentreffen mit dem Verein noch: „Bundesvorstand? Da komme ich sowie so nie hin“. Björn, Wirtschaftsinformatiker im 5. Semester in Oldenburg, Marie, nach dem Bachelor in Jena im 2. Mastersemester Wirtschaftsinformatik in Göttingen und Nana, der sich nach drei Semestern BWL mittlerweile im 5. Semester Jura in Tübingen befindet. Alle drei haben bei einem Infoabend den ersten Eindruck von MARKET TEAM e. V. bekommen und sich schnell für einen Beitritt entschieden. Nana und Marie waren bereits während der Schulzeit schon ehrenamtlich aktiv und so versprach das Engagement im Verein noch weitere Aktivitäten über das Studium hinaus. Während Nana und Björn bald Vorstände im IT-Bereich ihres jeweiligen Standortes wurden, stürzte sich Marie auf die Presse & PR Arbeit.

Und warum nun auch noch Bundesvorstand? Die drei sind sich in dieser Frage einig: Sie alle wollen mehr Verantwortung übernehmen, mehr bewegen und eigene Entscheidungen und Ideen umsetzen können. Nana hat das Gefühl nach drei Jahren Mitgliedschaft dem Verein wirklich „etwas bringen“ zu können und Björn hatte durch das rasche Mitorganisieren an einem nationalen Schulungswochenende – dem StrategieWochenende in Oldenburg, sowieso schon schnell Interesse für ein Amt auf Bundesebene entwickelt, noch bevor er überhaupt offiziell Mitglied war. Auch Marie reizten die vielen Möglichkeiten auf der Bundesebene. Sie hat im vergangenen Jahr als Bundesvorstand bereits die Erfahrung gemacht, dass man schon einige Zeit braucht „um ins Amt zu wachsen und mehr zu bewegen“. Und genau dies haben die drei nun vor. Ein genaues Programm steht noch nicht, dafür gibt es aber schon „viele Vorstellungen, Visionen und Ideen“. Marie liegen besonders die Finanzprojekte am Herzen, Björn, als passionierter IT-ler, der IT-Bereich, und Nana möchte vor allem das Networking im Verein stärken und dieses „Know-how“ besser ausnutzen. Doch über allem steht das große Geburtstagsevent des Vereins im nächsten Jahr: MARKET TEAM wird 30. Diese große Chance durch Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und Presse sollte laut Björn unbedingt genutzt werden, um „neue Kontakte aufzubauen und alte zu stärken“.

Bleibt bei diesen vielen Plänen überhaupt noch Zeit für Freizeit, Freunde und Co? Für Nana nimmt das Engagement bei MARKET TEAM e. V. schon lange den Hauptteil des Tagesablaufes ein: „Und nebenher wird eben ein bisschen studiert“. Auch Björn definiert sich vor allem über die Arbeit im Verein. „MARKET TEAM ist sehr präsent, beim ins Bett gehen und beim Aufstehen ist es da“, sagt Marie. Sie hat im vergangenen Jahr bereits gelernt, dass man sich als Bundesvorstand die benötigte Freizeit viel stärker wirklich aktiv nehmen muss. Doch trotz des hohen Zeitaufwandes, der auf die drei zukommen wird, ist der neue Bundesvorstand natürlich hoch motiviert. Die vielen Möglichkeiten, die MARKET TEAM e .V. jedem bietet und den Nutzen, den man aus dem ehrenamtlichen Engagement für sich und seine Zukunft ziehen kann – Björn, Marie und Nana sind weiterhin begeistert: „Verschiedenste Leute aus allen Bereichen tun sich zusammen und engagieren sich. Es entstehen Freundschaften, es ist einfach geil.“

Nicht nur was für Rampensäue – Das Bewerbungsvideo

Von Stefanie Müller (Deutsche Bildung)

In Amerika ist es längst Standard, in Deutschland hat das Bewerbungsvideo in der Schauspiel- und Medienbranche Einzug gehalten und ist weiter auf dem Vormarsch. Wir stellen den neuen Trend auf dem Bewerbungsmarkt vor.

Wer bei dem Schlagwort Bewerbungsvideo jetzt einen selbstgedrehten Kurzfilm im Youtube-Stil vor Augen hat, mit der Webcam aufgenommen, schlechter Beleuchtung, minderer Tonqualität, in häuslichem Ambiente und Freizeitklamotten, sollte umdenken. Doch fangen wir vorne an: per definitionem ist das Bewerbungsvideo eine kurze Darstellung des eigenen Werdegangs, der Persönlichkeit, der Motivation und Ziele. Und das in knapp zwei Minuten. Länger sollte ein derartiges Video nicht dauern, um den Empfänger nicht zu viel Zeit zu kosten, die für das Bewerbungen-Sichten meist sowieso knapp kalkuliert ist. Dabei sollte man sich zwar kurz vorstellen, die wichtigsten Stationen des Lebenslaufes erwähnen und natürlich auch, warum man der oder die Beste für die ausgeschrieben Stelle ist. Aber bitte nicht einfach das Anschreiben und den tabellarischen Lebenslauf vertonen – die Bewerbungsunterlagen sollten nämlich trotzdem noch an das Unternehmen gesandt werden. Das Video ersetzt diese nicht, sondern ist als eine Ergänzung zu sehen, mit der man sich aus der Masse der Bewerber abheben kann

In der Medienbranche im Kommen

Generell ist dies in der Medienbranche und in kreativen Berufen akzeptierter als in konservativeren Bereichen wie dem Rechts- und Finanzsektor. Zudem sollte man ein Bewerbungsvideo nur nach Aufforderung in der Stellenanzeige oder nach Rücksprache mit dem Personalverantwortlichen mitschicken – gleiches gilt für Bewerbungen per E-Mail, wenn dies nicht ausdrücklich gewünscht ist. Es gibt immer noch Firmen, die gerne die klassische Bewerbungsmappe auf dem Tisch haben wollen.

Auf was sollte man achten? Wichtig ist eine qualitativ hochwertige Aufnahme – und dafür sind Webcams meistens nicht geeignet. Wenn man keine passende Kamera organisieren kann, sollte man den Dreh des Videos besser in professionelle Hände geben. Auch eine eindeutig häusliche Umgebung ist zu vermeiden. Weder sollte die Anrichte im Esszimmer, noch die Bücherwand im Wohnzimmer, geschweige denn die Couch zu erkennen sein. Am besten ist ein neutraler Hintergrund, vor dem man steht statt zu sitzen – das verbessert Sprache und Stimme. Dass Freizeitklamotten tabu sind, sollte selbstverständlich sein.

Einen passenden Rahmen wählen

Idealerweise kleidet und gibt man sich wie bei einem Bewerbungsgespräch. Ausnahmen und individuelle Lösungen gibt es auch hier: Wenn man sich als Fitnesstrainer bewirbt, kann man sich durchaus in Sportkleidung im Fitnessstudio oder auf dem Sportplatz filmen lassen und für eine Anstellung als Webdesigner ist ein Dreh im Homeoffice mit Darstellung von Arbeitsproben eine Möglichkeit. Wichtig ist, dass das Video zur Stelle, zum Unternehmen und der Branche passt. Und natürlich zu dem Bewerber. Wenn jemand vor der Kamera so aufgeregt ist, dass er den Text hölzern ablesen muss, ist das Medium „Film“ vielleicht nicht geeignet. Hilfreich sind Stichworte, die man auch über die Kamera kleben kann, falls man vergisst, was man sagen will. Auch sollte darauf geachtet werden, immer direkt in die Kamera zu schauen, so haben die Empfänger den Eindruck dass man ihnen in die Augen schaut, ähnlich einem persönlichen Gespräch. Wenn man sich die Personaler auf der anderen Seite der Kamera vorstellt, macht man auch nicht den Fehler, in einen zu lockeren Ton zu verfallen und unprofessionell zu wirken.

Gutes Konzept + Selbstbewusstsein

Viele scheuen sich genau davor – laienhaft, unprofessionell und lächerlich zu wirken. Und man muss ehrlich sagen: Die Möglichkeit sich zu blamieren ist bei einem Bewerbungsvideo in der Tat gegeben. Aber mit einem guten Konzept, Selbstbewusstsein und professioneller Technik werden die Chancen dafür minimiert. Ein kritischer Punkt betrifft generell das Äußere eines Bewerbers: nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz darf niemand auf Grund seiner Rasse/Herkunft, seines Geschlechts, Alters, Aussehens, Religion, sexueller Neigungen oder Behinderungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Demnach müssten aber Bewerbungen neutral und anonymisiert erstellt und versandt werden, was sich in der Praxis in Deutschland – im Gegensatz zu Armerika – bis jetzt nicht durchgesetzt hat.

Es erfordert auf jeden Fall Mut, sich und das eigene Können in einem Bewerbungsvideo darzustellen und überzeugend rüberzubringen. Der Lohn dafür kann aber sein, dass man sich kreativ und innovativ zeigt und sich aus der Masse der Bewerber hervorhebt.

Erste Hilfe gegen Aufschieberitis

Sie wollen die Behandlung nicht mehr länger aufschieben, sondern jetzt sofort erfahren, was hilft? Perfekt! Wir haben die besten Tipps gegen das weit verbreitete Problem mit der Selbststeuerung für Sie zusammengestellt. Schauen Sie in unseren seelischen Arzneimittelschrank und lernen Sie etwas über die 72-Stunden-Regel und die Perfektionismus-Falle. Und warum Eigenlob manchmal herrlich duften kann.
Fangen Sie an. Jetzt gleich. Haben Sie schon einmal von der 72-Stunden-Regel gehört? Sie besagt, dass Sie alles, was Sie sich vornehmen, innerhalb von 72 Stunden erledigen sollten. Sonst ist der Zug irgendwie abgefahren. Laut Studien sinkt die Chance, dass Sie die Sache noch angehen, auf unter ein Prozent. Krass, oder? Zwischen Entschluss und Erledigung darf nicht zu viel Zeit verstreichen, geben Sie Gas. Es gibt noch eine weitere Formel für dieses Prinzip: OHIO – handle it once.

Erkennen Sie sich. Die Selbsterkenntnis steht oft am Beginn der erfolgreichen Bewältigung eines Problems. Haben Sie sie sich mal in einem ruhigen Moment ernsthaft gefragt, WARUM Sie eigentlich aufschieben? Machen Sie sich Ihr Verhalten bewusst, um die Gewohnheit zu durchbrechen. In welchen Situationen schieben Sie auf? Welche typischen Gedanken begleiten Sie dabei? Was sind Ihre Ängste oder was genau macht die Unlust aus, die das aufgeschobene Projekt kennzeichnen? Hilfreich kann sein, darüber eine Weile Tagebuch zu führen. Warum machen Sie etwas ungern? Was können Sie beim nächsten Mal anders machen?

Druck ablassen. Sind in Ihrem Kopf lauter Sätze, die mit „Du musst“ oder „Du sollst“ anfangen? Ganz schlecht. Der innere Rebell in Ihnen wird flüchten wollen. Machen Sie sich bewusst, eine Wahl zu haben und versuchen Sie, etwas freundlicher mit sich selbst zu sprechen. Sie wollen sich ja besser fühlen. Und das haben Sie auch verdient. Sie brauchen eine innere Stimme, die Sie liebevoll an die Hand nimmt und keinen inneren Richter, der auf Sie eindrischt. Davon gab und gibt es in der Außenwelt vielleicht schon genug.

80% reichen. Sie sind ein Perfektionist, der alles immer zu 100% erledigen möchte? Gerade auf chronische Aufschieber trifft das paradoxerweise oftmals zu. Und das gefühlte Versagen wird durch diese Einstellung immer größer und die Spirale dreht sich weiter. Perfektionisten verlieren sich außerdem gerne in Details und das große Ganze gerät aus dem Blick. Versuchen Sie, sich weniger mit Ihrem Image und den Erwartungen der anderen zu beschäftigen. Mängel gehören zum menschlichen Leben dazu. Sie können nicht alles perfekt machen. Mit anderen Menschen sind Sie wahrscheinlich auch nicht so streng.

Doofe Aufgaben zuerst. Meistens sind es die unangenehmen Aufgaben, die vermeintlich bis morgen Zeit haben. Haken Sie es morgens gleich ab, bevor das Ärgernis den ganzen Tag in Ihrem Hinterkopf lauert und schlechte Gefühle erzeugt. Der Rest geht dann auch viel leichter von der Hand.

Eigenlob duftet. Der Mensch ist einfach so: Das Feuer der Motivation wird auch durch Belohnung angetrieben. Während des Lernens werden Sie von außen leider selten gelobt. Erst das Ergebnis bringt die gewünschten Lorbeeren, doch der Weg dahin ist verdammt lang. Wichtig ist deshalb, Teilerfolge zu definieren und sich dafür ganz bewusst etwas Gutes zu gönnen. Sie haben drei schwierige Kapitel in Mindmaps zusammengefasst? Das ist vielleicht einen Besuch im Kino wert. Wer solche Rituale pflegt, geht viel motivierter an die nächsten Schritte und will noch höher hinaus.

Stefanie Müller, Deutsche Bildung

Weitere Artikel zu Studium und Karriere findest Du auf der Facebookseite und im Newsletter der Deutschen Bildung. Das Unternehmen verknüpft eine maßgeschneiderte Studienfinanzierung mit dem Veranstaltungsangebot WissenPlus. Aktuell können 10 Millionen Euro an Studenten aller Fächer vergeben werden. www.deutsche-bildung.de

Guerilla Marketing – „…sei mal ein bisschen kreativ!“

Werbung ist allgegenwärtig und aus dem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. An den Universitäten begegnet man Massen von Flyern und Plakaten. Im Internet wird man dermaßen von Pop-ups verfolgt, dass man sich gezwungen sieht, so genannte Adblock Programme zu installieren. Werbung nervt und das ist schlecht. Wie schafft man es also etwas zu bewerben, ohne jemanden mit einer Welle voller Informationen zu erschlagen? Wir von MARKET TEAM – Verein zur Förderung der Berufsausbildung e. V., möchten eine Alternative zum herkömmlichen Weg vorstellen: Die Rede ist von Guerilla Marketing.

Guerilla Marketing ist eine etwas andere Art des Werbens. Der Name kommt von einem amerikanischen Unternehmensberater namens Jay C. Levinson. Der wollte erfolgreich werben, obwohl er mit geringen finanziellen Mitteln ausgestattet war. Anders als herkömmliche Werbung, konzentriert sich Guerilla Marketing nur auf einen bestimmten Ort und zielt gerade nicht darauf ab eine große Fläche abzudecken. Diese kostengünstigere Variante ist deswegen besonders für Organisationen, wie zum Beispiel Studenteninitiativen, interessant…

mehr dazu im wiwi-online Journal Dezember 2012

oder ladet euch den Artikel als PDF Journal Dezember 2012

 

von Jakob Semmler (MARKET TEAM e. V.)

Suchst du noch oder wohnst du schon?

Schön wohnen ist ein Luxus, den sich viele Studenten in diesem Wintersemester schon aus
dem Kopf geschlagen haben. Sie sind froh, wenn sie überhaupt ein Dach über dem Kopf
haben. Und selbst das ist an einigen Brennpunkten der studentischen Wohnungsnot keine
Selbstverständlichkeit. Wir berichten vom Nächtigen in Fitness-Studios und Jugendherbergen.
Wo werden die Matratzen knapp?

 
Bezahlbarer Wohnraum ist in diesem Wintersemester ein knappes Gut. Die Studentenstädte platzen
aus allen Nähten. So sagte Stefan Grob, Sprecher des Studentenwerks: „In mehr als zehn deutschen
Städten mussten wir bereits Notunterkünfte einrichten“. Deutschland ist mit mindestens 25.000
Wohnheimplätzen bei den Studenten in den Miesen. Allein in München sind 6.000 Studenten noch auf
der Suche nach einem Platz für sich und ihr Billy-Regal. Ein Grund dafür ist der sagenhafte Ansturm
auf die Universitäten. Doppelte Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrpflicht haben schon im
letzten Wintersemester für Tumulte in den Hörsälen gesorgt. Vorlesungen wurden teilweise in Kinos
verlegt. Jedoch: Zum Schlafen eignet sich ein Kinosessel kaum und das ist dieses Jahr der Aufreger
des Wintersemesters. 50.000 Studenten mehr als letztes Jahr sind es, die ein Studium beginnen.
Und was ist die Lösung? Die ZEIT berichtet von einem Fitness-Studio in der Stadt Siegen, das
provisorischen Wohnraum für Studenten geschaffen hat. Das mag zum Frühsport einladen, löst das
Problem auf Dauer aber wohl kaum. Selbst in Städten, die sich keiner enormen Beliebtheit unter
Studenten erfreuen – zum Beispiel Frankfurt an der Oder – wird der Wohnraum für kluge Köpfe knapp.
Für Wohnheime und WGs existieren lange Wartelisten.

Mietexplosion in den Lieblingsstädten
Kein Platz im Wohnheim, also privat eine Bleibe suchen? Genau dieser Weg wird Studenten durch
knackige Mieten erschwert und das ist ein weiteres Problem, das hinter der Wohnungsnot steckt: In
Hamburg sind die Mieten in den vergangenen Jahren um fast 30 Prozent gestiegen (hier tanzen die
Studenten Protest), in München um fast 20 Prozent, in Frankfurt am Main um 15 Prozent, wie die
Empirica-Preisdatenbank herausgefunden hat. Zu viel für viele studentische Geldbeutel.

Nicht ohne meine Luftmatratze
Studenten werden derweil erfinderisch und diese Eigenschaft traut man ihnen ja auch zu. Wir haben
uns umgehört, wie Studenten der Wohnungsnot begegnen: Sie blasen ihre Luftmatratzen in den
Wohnzimmern der Kommilitonen auf. Sie nehmen sich unter der Woche ein Zimmer in der städtischen
Jugendherberge. Sie mieten sich nebst Touristen in Pensionen und Hostels ein. Oder sie melden sich
reuig bei entfernten Verwandten, die zufällig in der Nähe wohnen. Eine Studentin fasst es in der ZEIT
so zusammen: Es sei mittlerweile schwieriger, eine geeignete Unterkunft zu finden als einen
Studienplatz in Medizin.

Nach den Studienplätzen fehlen die Schlafplatz
Wie die ZEIT berichtet, sei auch in den nächsten Jahren keine Entspannung in Sicht. 2013 kommt es
sogar noch härter, wie der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Dieter Timmermann,
prophezeit. „Das Studierenden-Hoch der kommenden Jahre muss einhergehen mit einer Stärkung der
sozialen Infrastruktur“, wird auch Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen
Studentenwerks, bei Focus zitiert. 208 Euro pro Monat kostet ein Wohnheimplatz im Durchschnitt. Nur
bei den Eltern zu wohnen ist billiger. Aber: Nicht nur der Wohnraum wird knapp – auch die Mensen
ächzen unter dem Ansturm hungriger Studenten, die auf das günstige Mittagessen jedoch finanziell
angewiesen sind. All das hinkt dem begrüßenswerten Ausbau der Studienplätze noch hinterher und
stellt Studenten auch vor Finanzierungsprobleme.

Tipp zur Finanzierung: Die Deutsche Bildung bietet mit dem etwas anderen Studienkredit eine
Unterstützung für hohe Lebenshaltungskosten. Mehr Infos unter www.deutsche-bildung.de.

Stefanie Müller, Deutsche Bildung

Weitere Artikel rund um Studium und Karriere findest Du auf der Facebookseite und im Newsletter der
Deutschen Bildung. Das Unternehmen verknüpft eine maßgeschneiderte Studienfinanzierung mit dem
Veranstaltungsangebot WissenPlus. www.deutsche-bildung.de

Warum in die Ferne schweifen

Metropolen in aller Welt locken mit MBA-Programmen, die den beruflichen Durchbruch im
Management versprechen, auch was die spätere Vergütung angeht. Aber: Bis zu 85.000 Euro
müssen MBA-Studenten etwa für einen MBA an der Elite-Universität Stanford hinlegen.
Lebenshaltungskosten noch nicht eingerechnet. Seit einigen Jahren holt Deutschland holt in
der MBA-Ausbildung auf.

Der MBA ist die teuerste Form der Weiterbildung. Um einen Master of Business Administrationzu
erlangen, müssen Interessenten sehr tief in die Tasche greifen. Neben den saftigen Studiengebühren
wollen auch Bücher, Unterrichtsmaterialien, Sprachkurse und Exkursionen bezahlt werden – wer ins
Ausland geht, für den kommen Reise- und Lebenshaltungskosten noch oben drauf. Kurzum: Der MBA
ist eine teure Investition, die sich laut Vergütungsexperten jedoch auszahlen kann. Wer eine
Management-Karriere in einem großen Unternehmen anstrebt, verdient sich die Investition in die
Zusatz-Ausbildung wieder heraus. Interessenten sollten ihre beruflichen Ziele mit den MBA-Kosten
abwägen und sich fragen, ob der MBA sich lohnt. Und falls ja, ob es die Elite-Business-School im
fernen Ausland sein muss.

Denn: Seit einigen Jahren holt auch Deutschland in der MBA-Ausbildung auf. Einige Business
Schools konnten sich in der internationalen Wahrnehmung etablieren und haben sich in den Rankings
nach vorne geschlichen, darunter die WHU Otto Beisheim School of Management oder die Mannheim
Business School. An der WHU ist ein MBA-Student mit 35.000 Euro für das Vollzeitprogramm dabei –
immer noch eine große Investition, aber meilenweit von den Kosten für Stanford oder London entfernt.

Das Land der Spezial-MBAs
Warum hat Deutschland hier so einen Nachholbedarf? Die MBA-Kultur kam erst mit der Bologna-
Reform Ende der Neunziger nach Deutschland geschwappt, während der Master oder MBA
anderenorts schon ein etablierter Abschluss war. Typisch für Deutschland sind außerdem zahlreiche
Spezialprogramme, die mit der breiten Vorbereitung auf komplexe Führungsaufgaben – der zentrale
Inhalt eines klassischen MBA – nur wenig zu tun haben. Bis zu 70% der rund 300 deutschen
Programme sind solche Spezial-MBAs mit teils bunten Bezeichnungen. WHU-Rektor Michael Renkel
bezeichnete das in einem Spiegel-Online-Artikel als „einfarbiges Zebra“, das den Sinn einer MBAAusbildung
verfehlen würde.

Fazit: Deutschland hat noch keine handfeste MBA-Landschaft, jedoch vereinzelte aufstrebende
Business Schools, die dem internationalen Vergleich standhalten und eine fundierte Ausbildung
offerieren.

Tipp zur Finanzierung: Die Deutsche Bildung bietet auch Intensivförderungen für kostenintensive
MBA-Programme an. Jetzt bewerben unter www.deutsche-bildung.de
Stefanie Müller, Deutsche Bildung

Weitere Artikel rund um Studium und Karriere findest Du auf der Facebookseite und im Newsletter der
Deutschen Bildung. Das Unternehmen verknüpft eine maßgeschneiderte Studienfinanzierung mit dem
Veranstaltungsangebot WissenPlus. www.deutsche-bildung.de

Alma Mater 2.0

Kaum eine deutsche Hochschule, die ihr Lehrangebot heute nicht mit Lernplattformen,
Wissensdatenbanken und Youtube auf Vordermann bringt. Werden wir uns in Zukunft nur noch
elektronisch über den Campus bewegen? Die Meinung zum universitären E-Learning fallen
unterschiedlich aus.

Machst Du beim CampusBarometer der Deutschen Bildung mit? Interessante Studenten-
Umfrage, verlockende Preise.

http://meineumfrage.com/campusbarometer2012/

Studenten der Universität Mainz können sich freuen: Sie haben einen persönlichen Assistenten, der
sie an Vorlesungen erinnert, den Schreibtisch aufräumt und Lernmaterialien ordnet. Sein Name ist
Ilias und man könnte ihn als ehrgeizigen Emporkömmling bezeichnen: Quasi aus dem Nichts hat er
die deutsche Studentenschaft erobert, immer mehr Hochschulen nehmen seine Dienste in Anspruch.
Wie er den Ansturm bewältigt? Eigentlich ganz einfach: Ilias existiert nur online. Die Buchstaben
seines Namens stehen für „Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperationssystem“ und
verdeutlichen seine Funktion: Ilias ist eine freie Lernplattform, mit deren Hilfe Lehr- und
Lernmaterialien einer großen Gruppe zugängig gemacht werden können und die den direkten
Austausch zwischen Studenten und Dozenten ermöglicht. Zahlreiche Universitäten – neben Mainz
unter anderem auch Köln und Düsseldorf – nutzen das Angebot, um Präsenzveranstaltungen zu
verwalten, Unterlagen zu archivieren oder um Terminreminder an alle Kursmitglieder zu verschicken.

Video-Vorlesungen, Blogs und soziale Medien

Doch nicht nur Ilias möchte die Lehre an deutschen Hochschulen revolutionieren, auch andere
Formen des elektronischen Lernens haben mittlerweile Einzug gehalten: So bietet etwa das „ELearning-
Center“ der Universität Heidelberg Videoaufzeichnungen verschiedener Vorlesungen.

Doch was bringt der Einsatz von E-Learning in der Hochschullehre wirklich? Darüber scheiden sich
die Geister. Fest steht: Das Studentenleben können elektronische Medien erheblich erleichtern. Wo
vor noch nicht allzu langer Zeit die Klausurenphase durch den hektischen Austausch von Mitschriften
eingeläutet wurde, kann die Vorlesung heute noch einmal in voller Länge im World Wide Web
angesehen werden. Auch wer tagsüber jobben muss, kann von dieser Form der Wissensvermittlung
profitieren – E-Learning-Angebote erleichtern eigenständiges Lernen, man kann sich selbst einteilen
wo und wie lange gebüffelt wird. Auf der anderen Seite sollten Universitäten nicht allein auf fachliche
Bildung setzen – die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und der Aufbau sozialer Kompetenzen
zählt ebenso zu ihren Grundaufgaben. Und genau das ist online nur eingeschränkt möglich:
Gespräche mit Kommilitonen, die obligatorische Kaffeepause und angeregte Diskussionen mit
Professoren können Ilias und Co. nicht ersetzen. Auch ist die Uni ja nicht nur eine Institution; sie ist
auch ein Ort mit spezieller Atmosphäre, der von den Lernenden und Lehrenden in natura mit Leben
gefüllt wird.

Der Uni-Alltag wird sich verändern

Dennoch steht fest: Über kurz oder lang wird E-Learning den Unialltag verändern. Im Februar
diskutierten Experten auf der Bildungsmesse Didacta über die Entwicklung der elektronischen
Hochschullehre. Ihr Fazit: Spätestens 2022 wird sich der Frontalunterricht vor Hunderten im Audimax
überholt haben: Das reine Fachwissen wird sich der Hochschüler von morgen vornehmlich über
virtuelle „Klassenräume“ aneignen. Die Universität wird als Ort der Diskussion dennoch weiterhin
bestehen bleiben, sagte Uwe Beck, wissenschaftlicher Leiter der Fachtagung „Professional ELearning“
auf der Didacta dem Magazin Focus. E-Learning-Experte Hartmut Barthelmeß stimmt zu:
„Der Mensch ist ein soziales Wesen. Niemand wird ein ganzes Studium allein vor dem Rechner
machen können“.

Wie zufrieden bist Du mit Deinem Studium? Jetzt beim 5. CampusBarometer der Deutschen
Bildung mitmachen und einen verlockenden Preis gewinnen.
http://meineumfrage.com/campusbarometer2012

Stefanie Müller, Deutsche Bildung

Weitere Artikel rund um Studium und Karriere findest Du auf der Facebookseite und im Newsletter der
Deutschen Bildung. Das Unternehmen verknüpft eine maßgeschneiderte Studienfinanzierung mit dem
Veranstaltungsangebot WissenPlus. www.deutsche-bildung.de

Generation Maybe

„Don’t be a maybe“, sei nicht unentschlossen. Der Slogan einer Zigarettenmarke könnte zum
Schlachtruf einer ganzen Generation werden, die genau darunter leidet: Unter ihrer
Unentschlossenheit in puncto Lebensstil und Zielen. Journalist Oliver Jeges hat dazu einen
hervorragenden Artikel in der ZEIT veröffentlicht.

Abwarter, Unentschlossene, Zögerer und Zauderer Oliver Jeges findet viele Worte für die heute 20
bis 30-Jährigen. In Anspielung an einen Roman von Robert Musil bezeichnet er die heutige
Generation als „Generation ohne Eigenschaften“, die es sich in ihrer Unentschlossenheit gemütlich
gemacht hat. Die jungen Menschen würden mit der heterogenen Postmoderne, wie Jeges es nennt,
nicht zurande kommen, denn die Fülle der Möglichkeiten überfordert, während die Angst vor
Veränderungen so menschlich ist wie eh und je. An Fähigkeiten mangelt es diesen jungen Menschen
der Generation Maybe nicht, stellt der Autor fest. Nein, oft seien sie mit akademischen Graden
ausgestattet und sprechen mehrere Fremdsprachen. Was diese Generation eigentlich erreichen will,
weiß sie nicht. Jede Generation zuvor hätte die Welt verändern wollen. Doch was wollen wir? Ein
übergroßer Individualgedanke ließe uns vereinzelt durch die Gegend irren, schreibt Jegen.

Wollen wir vielleicht alles zugleich? „Den perfekten Körper und trotzdem ein Genussmensch bleiben.
Einen sicheren Job, aber keine 40-Stunden-Woche. Eine eigene Familie, aber die Freiheit eines
Single-Lebens. Ökologisches Bewusstsein, aber trotzdem einen fetten SUV.“ Für die bösen
Seitenhiebe findet der Autor eine sanfte Erklärung: „Wir sind unsicher. Und wir haben Angst“. So
beschreibt er auch eine Rückkehr zur Biederkeit: Manche schauen lieber spießige TV-Serien wie
„Desperate Housewives“ statt sich für Ideen zu interessieren.
Überall dabei sein sollen, aber nichts verpassen? Ein Irrweg, findet Jegen. Sein abschließender Rat:
Wir sollten wieder Mut zu Entscheidungen haben, auch wenn das manchmal unangenehm sei.

Stefanie Müller, Deutsche Bildung

Weitere Artikel rund um Studium und Karriere findest Du auf der Facebookseite und im Newsletter der
Deutschen Bildung. Das Unternehmen verknüpft eine maßgeschneiderte Studienfinanzierung mit dem
Veranstaltungsangebot WissenPlus. www.deutsche-bildung.de